Mit "HOW TO / GATHER" beschäftigen wir uns in diesem Jahr mit Queer Spaces als Orten des Zusammenkommens, an denen sich Identitäten frei entfalten und in all ihren Facetten entwickeln können. Wir fragen nach Beziehungen, die sich außerhalb heteronormativ-patriarchaler Strukturen bewegen: Was bedeuten Freund*innenschaft, romantische Liebe oder Familie jenseits dieser Normen? Was geschieht, wenn queere Communities bedroht sind, wenn der Zugang zu queeren Räumen fehlt und eine freie Entfaltung der eigenen Identität nicht möglich ist?
Bis zum 30. September 2026 sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland, der EU und Großbritannien, die zum Zeitpunkt der Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind und sich als Teil der LGBTQIA+-Community identifizieren, eingeladen, fotografische Arbeiten zu diesen Fragen einzureichen.
Mehr Infos findet ihr auf Wettbewerb.
Bitte beachtet unbedingt unsere FAQ‘s sowie Teilnahmebedingungen!
©Genesis Kahveci
Aktuelles
10.08.26
Wir verlängern den Open Call bis zum 30. September!
Um noch mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Fotografien einzureichen, verlängern wir den Open Call bis zum 30. September 2026 . Die Shortlist für den Publikumspreis erscheint voraussichtlich am 16. Oktober 2026. Für die Einreichung nutzt bitte die Plattform Picter.
27.07.26
Wir sind traurig, wütend und voller Gefühle, die noch schwer zu fassen sind.
Wir sind in Gedanken bei den Freund*innen und Mitmenschen, die eine Person verloren haben, bei den Verletzten und bei denen, die jetzt ein Trauma (mehr) mit sich tragen.
Wir fühlen mit all den Menschen, die sich jetzt Sorgen machen und deren Herzen schwer sind. Unsere sind es auch.
Wir sind wütend über die Instrumentalisierung unserer Trauer, über Politiker*innen, die seit Jahren an unseren Rechten sägen und unseren Schmerz für ihre antimigrantische und rassistische Hetze missbrauchen.
Wir stehen in Solidarität mit den Menschen, die von antimuslimischen Rassismus betroffen sind – insbesondere denen, die selber auch queer sind.
Wir möchten nicht vergessen, dass neben der Attacke im Tiergarten auch andere Gewalt gegen queere Menschen an diesem Wochenende ausgeübt wurde. Wie die Polizeitgewalt auf der Internationalist Queer Pride und die Präsenz von Nazis am Rande des CSD. Wir halten jeden Akt von Gewalt gegen queere Menschen in unseren Herzen, denn von ihnen gibt es viele.
Wir wünschen uns, für uns und für unsere Community, dass wir nicht die Momente an queerem Joy vergessen, dass wir stark und mutig bleiben, die Kraft haben zusammen zu halten und uns Raum und Zeit für Trauer und unsere Gefühle geben können.
Egal welchen Weg ihr geht um die Ereignisse zu verarbeiten, eure Gefühle und Gedanken sind valide.
09.07.26
Warum wir 15€ Einreichungsgebühr nehmen
Wir haben lange hin und her überlegt, ob wir eine Einreichungsgebühr erheben wollen oder nicht. Dass wir uns letztlich FÜR eine Gebühr entschieden haben, sehen wir als notwendiges Übel an. Bei vielen Open Calls wird eine Einreichungsgebühr erhoben. Und ja, sie nervt, kann Barrieren aufbauen und einen Open Call, der eigentlich offen für alle sein soll, weniger offen erscheinen lassen.
Wie ihr vielleicht wisst, steht es um die Kulturförderung nicht gut. Vor allem im Bereich der LGBTQIA+-Projekte gibt es kaum noch finanzielle Ressourcen. Unsere Mittel sind sehr knapp. Die Einnahmen aus den Einreichungsgebühren sind für uns eine wichtige finanzielle Ressource, um unsere Kosten für den Wettbewerb zu decken. Ohne sie hätten wir Gaze 2026 nicht stattfinden lassen können – ein Projekt, das in seinem ersten Jahr so viel Zuspruch und Liebe bekommen hat, wäre schon wieder vorbei gewesen. Das wollten wir uns und euch nicht antun. Uns ist bewusst, dass 15€ viel sein können. Uns ist auch bewusst, dass es nicht die ideale Lösung ist, diesen Betrag auf euch abzuwälzen. Wir hoffen dennoch auf euer Verständnis und sind offen für Vorschläge, wie wir in den nächsten Jahren mit Einreichungsgebühren umgehen können.
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